es scheint so, es scheint eine der grössten und am weitesten verbreiteten zu sein, kaum, dass irgendwo ein haus oder eine hütte freizustehen drohen: wer wird jetzt dort mähen? wann? und womit?
wie tief sitzt diese angst vor der überwältigung durch löwenzahn, margherite und gemeiner quecke?
was könnte passieren, wenn ein rasen tatsächlich über monate oder jahre nicht gemäht würde, ausser dass er vielleicht unansehlich würde und längerer pflege benötigte, um wieder hübsch ordentlich dahinzugrünen – was?
es ist mir ein rätsel, es ist anderen anlass zu grosser und andauernder sorge, es ist ein thema für ausführliche gespräche des für und widers, für anklagen, zur anrufung eines allzuleicht zu weckenden schlechten gewissens.
es hört niemals auf.
es pausiert nur: dann, wenn das gras saisonbedingt zu wachsen aufhört.
denn stattdessen steigt jetzt das wasser in den rohren und es droht, jeden moment einzufrieren.
das ist die andere sorge, die zweite angst, die über den winter hilft – und die ich weitgehend nachvollziehen kann, der ich rechtgebe, die mich nur deshalb zermürbt, weil sich keine der sich anbietenden massnahmen zu ihrer vermeidung (frostwächter! wasserablassen!) durchsetzen lässt, seit jahren nicht.
beware of the leerstehende haus, my son!
the gemeine quecke will eat your heart out, faster than you believe.
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Schlagwörter: angst, gemeine quecke, haus, irrational, leerstehend, rasenmähen, sorge, volkssorge